Warum Hünengräber etwas Besonderes sind

Wenn Sie Ihren Urlaub in der niederländischen Provinz Drenthe verbringen, werden Sie zweifellos einigen Hünengräbern begegnen. Von den 59 übriggebliebenen Hünengräbern in den Niederlanden befinden sich 57 in Drenthe. Die anderen beiden sind in Groningen. In diesem Blog können Sie vieles über diese besonderen altertümlichen Denkmäler erfahren.

Was sind Hünengräber eigentlich?
Vor etwa 150.000 Jahren ? während der vorletzten Eiszeit ? wurden Megaliethen (große Felsbrocken) von einer über einen Kilometer dicken Eiskruste von Skandinavien aus über den Norden und Osten des Landes mitgeführt. Die Felsbrocken blieben nach der Eiszeit ? als das Eis wieder schmolz ? in der Landschaft liegen.
Vor etwa 5.000 Jahren ließen sich die ersten Bauern in Drenthe nieder. Dieses sogenannte Trichterbechervolk nutzte diese riesigen Felsbrocken für den Bau von kollektiven Grabkammern. Sie gruben wahrscheinlich ein tiefes Loch, in das sie die Steine aufrecht gestellt haben. Danach wurde mit Hilfe von rollenden Baumstämmen ein Deckstein auf die Steine gelegt. Anschließend wurde der Sand unter dem Deckstein wieder weggegraben, so dass die Form des Hünengrabes entstand wie es noch heute zu sehen ist.
Unter dem Hünengrab wurden bis zu vierzig Menschen begraben zusammen mit Töpfen, Schmuck, Werkzeugen und Waffen. Ausgrabungen haben uns viel über dieses uralte Volk gelehrt.

Wo kann ich ein Hünengrab sehen?
Borger ist die Hünengräber-Hauptstadt von Drenthe. Dort ist ein Informationszentrum, in dem Sie alles über die Geschichte der Hünengräber erfahren können. Zudem können Sie selbst versuchen, einen schweren Stein mit Hilfe einiger Baumstämme zu bewegen. Beim ?hunebedcentrum? steht das größte Hünengrab der Niederlande. Es ist 22,3 Meter lang und besteht aus 26 Stützsteinen und 9 Decksteinen.

Hunebed Highway
Borger liegt an der N34, der Landstraße von Zuidlaren im Norden bis Emmen im Süden der Provinz. Dieses Stück wurde 2018 umbenannt in den sogenannten Hunebed Highway, da die meisten Hünengräber von Drenthe an dieser Straße stehen.

Deckstein vom Hünengrab gefallen
Der schwerste Stein, der für ein niederländisches Hünengrab verwendet wurde, wiegt mehr als 44 Tonnen, soviel wie 10 erwachsene Elefanten. Es war darum auch eine besondere Neuigkeit, als im Frühjahr dieses Jahres bekannt wurde, dass bei Eexterhalt ein Deckstein von einem Grab gefallen war. Man vermutet, dass Menschen auf dieses Grab geklettert sind und der Stein dadurch ins Rutschen geraten ist.

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